Dann schränk´ ich mich halt ein

Dann schränk´ ich mich halt ein
Dann bin ich ja in Pension, da brauch ich ja nicht mehr so viel... Eine gefährliche Illusion!
Die einzigen Kosten, die in der Pension vielleicht wegfallen, sind die Finanzierungskosten für Ihr Haus, Ihre Wohnung. Dieses Darlehen ist hoffentlich dann schon ausbezahlt. Hoffen Sie halt, dass keine Renovierungsarbeiten anstehen... Aber Ihre restlichen Ausgaben? Was soll sich da verändern? Essen, Kleidung, Strom, Gas, KFZ-Kosten, Benzin, Autoreifen, Service...? Überlegen Sie ganz einfach: ab kommenden Monat müssen Sie mit 50% Ihres derzeitigen Einkommens auskommen. Wenn Sie jetzt € 3.000.- verdienen, dann stehen Ihnen ab dem kommenden Monat € 1.500.- zur Verfügung. Wie sieht dann Ihr Leben aus? Na dann schränken Sie sich mal ein... Ach ja, Sie haben auch noch 40 Stunden mehr Freizeit zur Verfügung. Sie sind ja jetzt in Pension? Wie viel Spaß macht Ihnen das Leben dann noch? ABER Sie werden keine 50% Ihres Einkommens zur Verfügung haben! Die Realität wird wesentlich schlimmer sein! Ohne Zusatzpension werden Sie nicht einmal Ihre Grundbedürfnisse decken können! Es gibt bereits Studien, die von einem "Outsourcing" der "Alten" sprechen. Ob die Unterbringung der "Alten" dann noch menschenwürdig sein wird, wage ich zu bezweifeln...

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