Wichtige Information für Kreditnehmer

Wichtige Information für Kreditnehmer
Banken müssen laut OGH negative Referenzzinssätze an Kreditnehmer weitergeben. Was ist zu tun?
Eine sehr gute Zusammenfassung der Auswirkung des aktuellen OGH Urteils findet sich der Zeitung Der Standard.

Der Standard:

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Das Urteil von Ende Juni hält fest, dass Banken negative Referenzzinssätze an ihre Kunden weitergeben müssen.
Konkret geht es darum, dass der Euribor bzw. der Libor in den vergangenen Jahren in den Minusbereich gerutscht sind. Variable Zinsen, die auf diesen Indizes aufbauen, wurden in vielen Fällen aber weiterhin so berechnet, als lägen die Indizes nach wie vor bei null. Es galt also zu klären, ob Banken ihren Aufschlag vom negativen Zins weg oder von der Nullgrenze weg berechnen müssen. Bisher wurde die Marge oft von der Nullgrenze an aufgeschlagen, die Negativzinsen also nicht an die Kunden weitergegeben. Diese Vorgehensweise ist jedoch dem OGH-Urteil zufolge nicht mehr zulässig.
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Originalartikel: http://derstandard.at/2000060855891/Negativzinsen-Was-Betroffene-tun-koennen

Was bedeutet das für Sie als Kunde?

Nehmen wir an, Sie haben einen Aufschlag von 1,5% auf den EURIBOR vereinbart. Wenn die Bank eine Untergrenze für den EURIBOR von 0% für die Zinsberechnung herangezogen hat, dann wurde Ihr Darlehen mit 1,5%  (0 plus 1,5%) verzinst.

Lt. OGH-Urteil hätte die richtige Berechnung für den Zinssatz: (z.B.) -0,3%  plus 1,5% = 1,2% gelautet.

Sie haben also einen, um 0,3% zu hohen Zinssatz bezahlt.

Diesen Nachteil können Sie nun zurückfordern.

Bevor Sie inen Termin mit Ihrem Bankinstitut vereinbaren sollten Sie auf alle Fälle diesen Artikel lesen:
http://www.diepensionsexperten.at/news/die_qualitaet_der_finanzberater

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